Verein für Geschichte und Heimatkunde Quadrath - Ichendorf 1985 e.V.

 

Geplante Fahrten und Veranstaltungen 2021

 

 

Ansprechpartner und Anmeldung: Herr Andreas Wirtz Herderstrasse 20

Telefon: 02271/94920

 

Veranstaltungen für 2021 zu Coronabedingungen!

 

 

 

31.07.  Führung durch Schloss Lörsfeld Es führt A. Machuy um 15.00 Uhr

            Eigene Anreise.

 

Die Führung am 31.07.durch Schloss Lörsfeld fällt

                            "Coronabedingt" aus. 

  Ein neuer Termin wird noch bekannt gegeben.

 

07.08.  Übergabe "Rotes Kreuz"  an die

             Bevölkerung 16.00 Uhr. Rote - Kreuz- Str.

 

14. 08.  Ferienradtour "Auf neuen und alten Wegen. Abfahrt um 10.00 Uhr

              Gestüt Erftmühle. Wir kehren als Zwischenstation im Ausflugslokal

              Terra Nova ein.

 

25.08.  Jahreshauptversammlung. Wie gewohnt im Bürgerhaus.      

            Einlass um 17.00Uhr. Es unterhällt uns in seiner kölschen    

            Art  ab 19,00 Uhr "Thomas Cüpper".

            Er ist im  Kölner Karneval bekannt unter dem Namen

                                    "Et Klimpermännche".

In der schriftlichen Einladung zur Jahreshauptversammlung hat sich ein Fehler eingeschlichen. Es muss heißen Mittwoch, 25.08.2021 und nicht Montag,......(den gibt es nicht).

 

13. 11.  Eröffnung des Karnevals durch die KG Fidele 15, die

              Schützenbruderschaft Ichendorf, den

            "Musikverein Blau - Weiß", die Kath. Frauengemeinschaft Ichendorf,

             dem Kirchenvorstand Heilig Kreuz

              und dem Verein Geschichte und Heimatkunde Q. - I. findet auf

             dem Kichenvorplatz und anschliessend im Schützenhaus Ichendorf

             um11.11Uhr statt.

 

 

 

Pressemitteilung

Renovierung der Barbarakapelle ein Stück weit nähergekommen!

Genau vor 50 Jahren wurde die Barbarakapelle auf der Fischbachhöhe oberhalb von Quadrath-Ichendorf errichtet. Sie ist nun in die Jahre gekommen und braucht dringend eine Sanierung. Die Kapelle erinnert an die Geschichte der Bergbauzeit des 19. und 20. Jahrhunderts in der Rhein-Erft-Region im Allgemeinen und des Doppelortes im Besonderen und hat dadurch eine regionale Bedeutung. Diese Sanierung möchte der Verein für Geschichte und Heimatkunde Quadrath-Ichendorf 1985 e.V. jetzt durchführen.

Am vergangenen Freitag, den 03.05.2018, ist der Verein seinem Ziel ein ganzes Stück nähergekommen. Im Rahmen einer Führung durch die Heilig-Kreuz-Kirche in Ichendorf durch das KV-Mitglied Monika Thomas für den Verein, überraschte der Zweigstellenleiter der Quadrath-Ichendorfer Kreissparkasse, Herr Barleben, die anwesenden Vereinsmitglieder mit der Übergabe eines Schecks in Höhe von € 2000,- . Herr Barleben stellte das Engagement des Geschichts- und Heimatvereins Quadrath-Ichendorf 1985 e.V. heraus und betonte, dass man seitens der KSK das Projekt „Barbarakapelle“ gerne unterstützen möchte. Der Betrag kommt aus der Ausschüttung des Prämiensparens. Der Vorsitzende des Vereins, Markus Potes freute sich und betonte, er würde einen Purzelbaum vor Freude schlagen, wenn man nicht gerade in einem Gotteshaus wäre. Er dankte Herrn Barleben für diese Spende mit der man die geplanten Arbeiten (siehe unten) vernünftig durchführen könne.

Die Barbarakapelle ist 1969 zum Ende der Bergbauzeit in Quadrath-Ichendorf auf der Fischbachhöhe errichtet worden. Die Barbara ist die Schutzheilige der Bergleute. Eine gusseiserne, lebensgroße Figur der Heiligen steht in einer, einem Stollen nachempfundenen, Kapelle mitten im Wald am Rande eines beliebten Rundweges mit Blick auf den Ort und das Erfttal. Seitlich der Heiligenfigur befindet sich eine Hinweistafel zur Geschichte der Heiligen Barbara und des Braunkohleabbaus in der Region. Zwei Findlinge mit eingearbeiteten Richtungspfeilen weisen dem Spaziergänger den Weg zur Kapelle. Vor der Kapelle sind zwei Bänke errichtet.

Im Einzelnen sind folgende Arbeiten vorgesehen:

  • Säuberung der Figur und Erneuerung der entwendeten Grubenlampe
  • Erneuerung der beschädigten Treppenstufen
  • Neuaufbringung von Schotter auf dem Vorplatz
  • Errichtung von Mülleimern neben den Bänken
  • Errichtung von weiteren Hinweisschildern mit Aufschrift „Barbarakapelle“ vom Ort hoch zur Kapelle auf der Fischbachhöhe

Ziel ist es, die Barbarakapelle durch die Renovierung und durch die Errichtung weiterer Hinweisschilder nicht nur für unseren Doppelortes, sondern auch im Rahmen des regionalen Wander- und Radwanderwegnetzes einer breiteren Öffentlichkeit zugängig zu machen und attraktiv zu gestalten

 

Hallo

hier ein Bild der renovierten Barbarakapelle


 Geändertes Bild

 

 

 

I

 

 

      20200506 1004584043 Brunnen 2

 

Arbeiten am Glasbläserbrunnen

06.05.2020

Die Figur wurde entrostet (Füße sind aus Eisenblech),Beton gesandstrahlt und 2x gestrichen.

Der Vorstand

 

 

Neues Februar 2021

 

Renovierung des Kreuzes am Ende der Rote-Kreuz-Straße

Der Verein für Geschichte und Heimatkunde 1985 e. V. Quadrath-Ichendorf kümmert sich u. a. regelmäßig liebevoll und sachkundig um Denkmäler in dem betreffenden Doppelort. Auch in diesem Jahr renovierte er ein Wegekreuz - diesmal das Kreuz am Ende der Rote-Kreuz-Straße.

Wegekreuze sind Orte des Gebets und der Andacht für die Bevölkerung. Doch sie sind auch Wallfahrts- und Prozessionsstation und stiften somit bis heute Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit.

Bereits im Spätmittelalter stand an der Stelle ein Kreuz. Es markiert die ehemalige Wegkreuzung der Straßen Richtung Hemmersbach und Horrem über Ichendorf, Richtung Kloster Bethlehem über Alt-Schlenderhan, Richtung Glessen über den Villerücken und Richtung Quadrath. Solche Wegekreuze wurden häufig als Markierung und Orientierung für Menschen auf Wallfahrt aufgestellt.

Bei der roten Farbe des Kreuzes handelt es sich um ochsenblutrot, die traditionsgemäß früher für kirchliche Inschriften und Anstriche verwendet wurde. Die Rote-Kreuz-Straße wurde nach diesem Kreuz benannt. Durch den Bergbau wurde das Kreuz in den Vierzigerjahren des 20. Jahrhunderts entfernt. Es wurde eingelagert, ging aber dann in den Wirren des Zweiten Weltkrieges verloren.

Im Jahre 1999 stellte der Geschichts- und Heimatverein Quadrath-Ichendorf 1985 e.V. das sogenannte Rote Kreuz, in neuer Form, am Ortsausgang im Bereich der Straße nach Niederaußem und Oberaußem auf, und genau an diesem Kreuz nagte inzwischen der Zahn der Zeit. Da es morsch ist, wird es in den nächsten Tagen abmontiert. Das von der Firma Münch aus Lechenich errichtete neue Kreuz - natürlich wieder in bekannter roter Farbe - wird dann bald wieder aufgestellt. 

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